Sonntag, 26. März 2017

Detox-Saftkur + Gewinnspiel

Ich bin 26. das bedeutet effektiv, dass ich geradewegs auf die 30 zugehe. Der Stoffwechsel verlangsamt sich, die morschen Knochen lassen nicht mehr so viel Bewegung zu, wie ich gerne möchte. Und schon hat man ein paar Kilo mehr auf der Waage als es sein sollten. 

Ist natürlich völliger Blödsinn. Fakt ist: Ich esse gerne und deshalb sind es in letzter Zeit wieder ein paar Kilo mehr geworden. Denen wollte ich Anfang des Jahres mal wieder den Kampf ansagen. Das hat übrigens weniger mit Neujahrsvorsätzen als viel mehr mit der Völlerei der Weihnachtstage zu tun, nach denen ich kein Essen mehr sehen kann.

Also habe ich mich ein bisschen mit dem Thema Detox und Saftkuren auseinandergesetzt und erzähle euch heute von meinem Weg im Land der Säfte. Am Ende gibt es auch noch etwas Tolles zu gewinnen. Der Edel Verlag hat mir ein super Buch mit Saftrezepten zu Verfügung gestellt, damit auch ihr gut ausgerüstet seid, falls ich euch mit dem Saft-Trend angesteckt habe.

Samstag, 25. März 2017

Ist die Ehe eine Zweckgemeinschaft und Romantik nur der Bonus?

Ich habe einen Freund, den ich nur ganz selten treffen, aber wenn wir uns sehen, philosophieren wir gerne über die wildesten Dinge. Diesmal ging es unter anderem darum, ob die Ehe hauptsächlich eine Zweckgemeinschaft ist. Ich bin sehr glücklich verheiratet und trotzdem sage ich: JA, die Ehe ist eine Zweckgemeinschaft und Romantik ist nur der Bonus.

Spinnt die?!

Hilfe, mein Kind Kind benimmt sich nicht

Mein Sohn ist jetzt 1,5 Jahre alt. Er ist ein zuckersüßer Kerl, aber manchmal ist er auch ein richtiger Teufel. Dann gelange ich immer wieder an meine Grenzen, psychisch und körperlich und frage mich: Warum ist er so? Was kann ich dagegen tun? Und ist sein Verhalten normal?

Mama, warum willst du immer bestimmen?

"Nein, das darfst du nicht!"
"Schlaf jetzt endlich!"
"Der Teller wird leer gegessen!"
"Ich habe die gesagt, du sollst das aufräumen!"

Solche Sätze hört sich ein Kind vermutlich dutzendfach jeden Tag an. Aber wie fühlt sich das Kind eigentlich, wenn Mama und Papa alles bestimmen und es sich beugen muss? Ist es richtig, dass wir als Eltern so viel bestimmen? Sollten wir nicht stattdessen ein bisschen mehr Macht an die Kinder selbst abgeben?

Rezension: Pubertät war erst der Vorwaschgang

Ein Buch, das die Zeit zwischen Pubertät und Erwachsensein beschreibt. Eine Zeit, der auch ich mich zuschreibe. Ich habe zwar mit Mitte 20 schon Hochzeit, Kinder Kriegen, Studium und Abnabelung von den Eltern hinter mir, fühle mich aber dennoch nicht wirklich erwachsen.


Bye Bye rosarote Brille - Hallo Alltag

Heute geht es mal wieder um das Leben in einer Beziehung, denn auch die Beziehung zwischen Mann und Frau gehört zum Familienleben dazu.
Ich denke wir alle müssen uns eingestehen, dass im Laufe einer Beziehung die rosarote Brille irgendwann nicht unbedingt abgesetzt wird, aber das rosa doch etwas verblasst. Das was dann herrscht, nenne ich hier mal Alltag. Ich muss sagen: Die Zeit der rosaroten Brille war toll. Sie war aufregend und etwas ganz Besonderes. Aber sie war auch anstrengend. Man wollte sich von seiner besten Seite zeigen. Für mich bedeutete das unter anderem:

Donnerstag, 23. März 2017

Oh, du wunderbare Ordnung - Mein Make-Up

 Habt ihr Lust auf einen kleinen Einblick in meine Make-Up-Sammlung? Vor kurzem überkam mich mal wieder mein Sinn für Ordnung und ich habe das Chaos in meiner Kosmetik-Schublade etwas beseitigt. Das ist dabei rausgekommen.


Samstag, 18. März 2017

4 Tipps, wie man dem Kind unbemerkt Gemüse unterjubelt

Kinder und Gemüse sind ja so eine Sache für sich. HIER habe ich euch schonmal einen Beitrag zum Thema Kleinkinder und Vitamine geschrieben, heute soll es aber nochmal explizit um Gemüse gehen.  Viele Kinder mögen Gemüse nicht, verabscheuen es sogar anscheinend. Heute gebe ich euch ein paar Tipps, wie ihr euren Kindern trotzdem Gemüse unterjubeln könnt, ohne dass sie es merken.

Studium Lehramt für Grundschulen

Heute möchte ich euch mal wieder etwas über mich erzählen. Genau genommen über mein Studium zur Grundschullehrerin. Ich habe von 2010-2016 Grundschullehramt mit den Fächern Mathe, Englisch und Deutsch an der Uni Siegen studiert. Wie ich dazu gekommen bin und wie es gelaufen ist, gibts jetzt zu lesen.

Unterwegs mit Kind - Was muss mit

Heute habe ich für euch mal unseren Rucksack ausgepackt. Außerdem zeige ich euch, was sonst noch so mit muss, wenn wir mit Leon unterwegs sind. Das coolste: Ihr könnt, etwas richtig tolles gewinnen. Babyartikel hat mir einen stylischen Fußsack zur Verfügung gestellt, den ich an euch verlosen darf. Mehr dazu lest ihr am Ende des Artikels.


Dienstag, 14. März 2017

Weiß mein Kind, dass ich es liebe?

Ich liebe mein Kind. Ich liebe es mehr als alles andere und vor der Geburt hatte ich keine Ahnung, wieviel Liebe man für einen anderen Menschen empfinden kann. Natürlich liebe ich meinen Ehemann und meine Eltern, aber die Liebe zum eigenen Kind ist etwas anderes, etwas Besonders.

Manchmal sitze ich abends auf dem Sofa, das Kind liegt tief und fest schlafend in seinem Bett und ich frage mich: Hast du ihm heute oft genug gezeigt, dass du ihn liebst? Weiß er ganz sicher, dass er das größte Glück in deinem Leben ist?

Aber woran merkt ein Kind eigentlich, dass es geliebt wird? Ist es die Anzahl der Küsse und Umarmungen? Oder sind es ganz andere Dinge im Alltag, die sagen: 
"Ich liebe dich, du bist etwas ganz besonderes!"

Montag, 13. März 2017

Mutter weiß mehr - Hätte ich das mal früher gewusst

Wie oft habe ich früher meine Mutter verflucht. Sie wusste dies besser, sie hat mir das verboten. Es hat genervt, ich fand es unnötig und besserwisserisch. Doch heute, mit vielen Jahren Abstand, muss ich sagen: Mutter weiß mehr. Mit so vielen Dingen hatte sie recht, heute mache ich viele Dinge ebenso wie sie und bin ihr sehr dankbar für das, was sie mir vorgelebt hat.

Sonntag, 12. März 2017

Rezension: Stresst ihr noch oder liebt ihr schon?

Kommt es in einer Beziehung eigentlich zwingend zu Problemen, sobald man Kinder hat? Ist es immer so, dass der eine neidisch auf das ist, was der andere macht, sei es arbeiten oder zuhause Haushalt und Kindererziehung schmeißen? Das Buch "Stresst ihr noch oder liebt ihr schon?" versucht uns Auswege aus diesem Schlamassel zu zeigen. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

Pflegeprodukte fürs Kleinkind

Pflegeprodukte fürs Baby und Kleinkind sind eine Wissenschaft für sich. Alleine, wenn man in der Drogerie vor einer riesigen Regalwand voll Cremes, Shampoos, Salben, Sprays und Co. steht, fühlt man sich erschlagen. Brauche ich das wirklich alles für mein Kind? Die Hebamme sagt einem dann, dass das industrielle Zeug sowieso schlecht ist und man sich lieber an natürliche, selbst hergestellte Produkte halten soll. Puh, und jetzt? Ich habe einige Zeit gebraucht, um für uns den richtigen Mittelweg zu finden und auf welche Produkte wir nicht mehr verzichten wollen, zeige ich euch hier: Let's do this!

Samstag, 11. März 2017

Spielküche

Seit Leon 1,5 Jahre alt ist, besitzt er eine Spielküche. Ich habe sie ihm besorgt, weil er in der Kita so gerne in der Puppenküche spielt. Es war die beste Anschaffung seit langen. Die Spielküche wird jeden Tag bespielt, mehrfach. Hier erzähle ich euch, wie sie entstanden ist, was alles dazu gehört und wie Leon sie findet.

Freitag, 10. März 2017

Das Elternbett als Familientreffpunkt

Letzten Monat habe ich euch erzählt, warum ich nicht möchte, dass mein Kind in meinem Bett schläft. Inzwischen hat sich da auch einiges geändert, aber das ist heute gar nicht Thema. Heute möchte ich euch viel eher erzählen, warum unser Bett ein Treffpunkt für die ganze Familie ist.

Donnerstag, 9. März 2017

Kinder und Musik: Gastartikel von Opernsängerin Anna Lucia Richter Teil 2

Heute gibt es den 2. Teil des Gastartikels von Konzert- und Opernsängerin Anna Lucia Richter, die uns erzählt, wie sich das Singen mit Kindern positiv auf deren körperliche und psychische Entwicklung auswirkt und gibt wertvolle Tipps für das Singen mit Kindern. An dieser Stelle möchte ich Anna nochmal danken, dass sie sich so viel Mühe gemacht hat, diesen Beitrag zu verfassen.


Mittwoch, 8. März 2017

Das Schicksal der bösen Stiefmutter

Das Wort Stiefmutter darf bei uns partout nicht benutzt werden. Denn es impliziert, dass ich für die Tochter meines Mannes irgendeine Form von "Mutter" darstelle und das soll unter allen Umständen vermieden werden. Die Stiefmutter hat es nicht leicht und meiner Meinung nach, und das sage ich, ohne mich selbst loben zu wollen, sollte sie manchmal viel mehr gewürdigt werden.

Montag, 6. März 2017

Don't Let Anyone Steal Your Peace + Blogparade

Viel zu lange habe ich mich von anderen beeinflussen lassen und das hat mich unglücklich gemacht. Wann ist es normal geworden, dass zwischen Menschen Missgunst herrscht, dass man immer nach mehr strebt als man gerade hat? Damit ist jetzt Schluss. Mein neues Motto: Don't let anyone steal your peace!

Sonntag, 5. März 2017

Rezension: Kochen für Babies und Kleinkinder

Eine Mischung aus Ratgeber und Kochbuch und eine super Hilfe für Mamas und Papas, deren Kinder gerade das Essen kennenlernen. Annabel Karmel vermittelt auf angenehme Weise, wie wir unseren Kindern die verschiedensten Speisen näherbringend können und bietet uns gleichzeitig über 200 Rezepte für Babies und Kleinkinder.



Daten

Titel: Kochen für Babies und Kleinkinder
Autor: Annabel Karmel
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-42-17580-2
Seiten: 320
Preis: 8,99 €
Genre: Ratgeber/Kochbuch

Meine Meinung

Ich finde das Buch wirklich super. Ich wünschte, ich hätte das gehabt, als mein Sohn mit der Beikost gestartet ist. Der Aufbau nach Alter des Kindes ist toll, denn so weiß ich immer direkt, dass die angegebenen Rezepte auch passend und verträglich für mein Kind sind. Dabei gehen die Vorschläge über die übliche Kartoffel-Gemüse-Pampe hinaus. Des weiteren gibt es Gerichte für Kleinkinder und für die ganze Familie, die ich definitiv nachkochen werde. Mein einziger Kritikpunkt: In einigen Dessert- und Süßspeisen-Gerichten ist mir für Kinder zu viel Zucker drin, aber das ist wohl Geschmacksache. Neben den Rezepten finden sich auch immer Tipps und Wissenswertes rund um die kindliche Ernährung ohne dabei belehrend zu wirken. Für den Preis ist das Buch wirklich unschlagbar. Absolute Kaufempfehlung!

Samstag, 4. März 2017

Kinder und zuckerfreie Ernährung

Dass zu viel Zucker nicht gut ist für den menschlichen und vor allem den kindlichen Organismus, ist unstrittig. Aber kann ich mein Kind überhaupt zuckerfrei ernähren? Will ich das überhaupt? Und wenn ja, wie setze ich das um? Fragen über Fragen. Und hier sind meine Antworten. Let's do this!




Zucker ist schlecht

Ja, diese kleinen Zuckermonster sind so verführerisch, aber leider auch so ungesund. Die WHO empfiehlt, maximal 6 Teelöffel Zucker pro Tag zu sich zu nehmen (http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/zucker-who-empfiehlt-nicht-mehr-als-sechs-teeloeffel-pro-tag-a-1021798.html). Das ist nicht leicht, wenn man sich mal die Nährwertangaben von Lebensmitteln anschaut. Denn abgesehen vol Süßigkeiten finden sich ja auch in Obst, Brot, Wurst und fast allen anderen Lebensmitteln anteilig Zucker. Das Problem: Zucker greift die Zähne an, Karies ist die Folge. Ebenso kann Zucker vom Körper nur schlecht verarbeitet werden und landet im Endeffekt als Hüftspeck auf den Rippen. Vor allem bei Kindern, die selbst ihre Ernährung noch nicht selbst regulieren können, ist das gefährlich. Und wer schon im Kindesalter Übergewicht ansetzt, ist auch den Rest seines Lebens gefährdet im Bezug auf Adipositas, Diabetes oder andere Krankheiten. Nicht zu vergessen: Die Aufnahme von Lebensmitteln, die zusätzlich Zucker enthalten, beeinflussen das Geschmacksempfinden extrem. Wer mal einige Tage auf industriellen Zucker verzichtet hat, bemerkt erst, wie süß eine Paprika ist und meint, dass eine Erdbeere geradezu einen Zuckerschock auslöst.

Zucker ist Alltag

Das Problem: Zucker ist Alltag. Es ist wahnsinnig schwer darauf zu verzichten. Lebensmittel zu finden, Brote, Wurst oder fertige Gerichte, die weniger als 5% Zucker haben, ist nahezu unmöglich bzw. kostet sehr viel Aufwand und Zeit beim Einkaufen. Und selbst wenn man sich die Mühe macht und seine Ernährung (nahezu) zuckerfrei gestaltet, ist das Problem nich nicht gelöst. Im Kindergarten findet gefühlt alle 2 Tage ein Kindergeburtstag statt und was gibt es? Genau Kuchen. Mit Zucker. Auch auf Familienfeiern, bei Besuchen bei Oma und Opa oder anderen besonderen Anlässen werden vor allem die Kinder nahezu mit Zucker zugeschüttet, Apfelschorle, Kuchen, Kekse, Schokolade. All das schmeckt den Kindern super gut und macht Oma und Opa zu den allerbesten Großeltern auf der ganzen Welt, aber es ist eben auch wahnsinnig ungesund. Doch wie löst man dieses Problem?



Unsere Regelung

Möchte man wirklich einen Familienstreit provozieren, nur weil man sich uneinig ist, ob das Kind nun Saft trinken darf? Soll ich mein Kind nicht mehr zu Kindergeburtstagen schicken, nur weil es dort Kuchen gibt? Natürlich kann man das machen, wenn man sehr konsequent ist. Insgeheim bewundere ich solche Menschen tatsächlich etwas. Wir machen es aber anders.

Leon bekommt normalerweise zu den Hauptmahlzeiten keine bzw. nur ganz wenig zuckerhaltigen Produkte. Ich achte auf hochwertiges Brot. Statt gesüßtem Fertigmüsli gibt es Haferflocken oder zuckerfreie Cornflakes. Im Kindergarten gibt es statt Fruchtzwergen eben Naturjoghurt. Aber auch zuhause bekommt Leon ganz dosiert mal Süßigkeiten. Er darf mal von Papas Schokolade abbeißen oder am Nachmittag einen Keks essen. Bei Familienfeiern sind wir sehr locker, was unsere Zucker-Regeln angeht. Da darf er sich auch mal mit Kuchen und Keksen vollstopfen. Aber es bleibt eben etwas Besonderes und die Ausnahme. Zu trinken gibt es zuhause übrigens fast ausnahmslos Wasser. Ganz selten am Wochenende mal einen Schluck Saft oder Kakao oder ab und zu mal Ungesüßten Tee. Und da bin ich wirklich konsequent und lege mich auch mit anderen an, die meinen, dass nur doch nicht schmeckt und das Kind doch mindestens Saftschorle braucht. Nein, braucht es nicht. Das Kind trinkt Wasser, wenn es Durst hat. Keine Diskussion. 

Alternativen zu Zucker

Ich habe lange herumprobiert, wie ich meinem Kind süße Lebensmittel anbieten kann und trotzdem auf industriellen Zucker verzichte. Das ist wirklich gar nicht so schwierig und im Internet gibt es viele Ideen und Rezepte, wie man das umsetzen kann. Einige Beispiele aus unserem Alltag:

  • Selbstgemachte Marmelade: Statt Marmelade mit 50% Zuckeranteil zu kochen, koche ich das Obst einfach ganz ohne Zucker ein. Es ist von sich aus schon süß genug. Das bekommt Leon dann am Wochenende schon mal aufs Brot. Das gleiche gibt es auch fast täglich gemischt mit Naturjoghurt im Kindergarten.
  • Selbstgemachte Kekse: Wusstet ihr, dass man einfach nur Apfelmus (selbstgemacht?) mit Haferflocken 10 Minuten quellen lassen muss, um darauf tolle Kidnerkekse zu backen? Das Rezept findet ihr HIER
  • Zuckerfreier Zwieback: Der steht hier nur stellvertretend. Ich wusste gar nicht, dass Zwieback wahnsinnig viel Zucker enthält. Wenn ihr aber im Regal genau hinschaut, findet ihr auch Dinkelzwieback ohne Zucker. Ebenso gibt es zuckerfreie Cornflakes usw., die tolle Alternativen darstellen

Es bleibt natürlich euch überlassen, wie viel Zucker ihr in euere Ernährung als akzeptabel erachten und wie ihr es in eurem Alltag umsetzt. Gerne könnt ihr mir in den Kommentaren erzählen, wie ihr das handhabt.

Also, wie immer gilt : Leben und leben lassen.

Habt's fein und bis bald!

Freitag, 3. März 2017

Rezept: Hirschgulasch

Heute gibt es wieder ein Rezept für euch. Wer kein Fleisch mag, ist hier heute leider falsch. Für alle anderen, habe ich ein mega leckeres und wahnsinnig einfaches Rezept für Hirschgulasch. Ist so übrigens auch auf andere Fleischsorten übertragbar. Das Essen gab es bei uns am 2. Weihnachtstag, aber generell liebe ich im Winter einfach die gute, deftige, deutsche Hausmannskost.

Für das Hirschgulasch braucht ihr (für 5 Personen):
1,5kg Edelhirschgulasch
1 Liter Wildfond
700g Zwiebeln
200 ml Rotwein oder Traubensaft
Öl
Wasser
ggf. Soßenbinder dunkel



Schneidet das Fleisch wenn nötig in mundgerechte Stücke und entfernt Fett und Sehnen. Dann bratet ihr das Fleisch in 3 Etappen in Öl sehr scharf an, nehmt es raus und stellt es zur Seite. 


Dann gebt ihr die Zwiebeln in den Topf und bratet sie im Bratensatz gut an. Röstaromen ist hier das Zauberwort. Die Zwiebeln müssen dunkelbraun werden, ohne zu verbrennen.
Dann gebt ihr den Wein/den Saft dazu und lasst das Ganze köcheln bis die Flüssigkeit komplett verdampft ist und sich der Bratensatz vom Topfboden gelöst hat.


Gebt nun das Fleisch zurück in den Topf, schüttet den Wildfond hinein und lasst das Ganze mindestens 2 Stunden mit mittlerer Hitze köcheln. Wenn nötig, gebt ihr ab und zu noch etwas Wasser hinzu. Kurz vor Ende könnt ihr die Soße noch mit etwas Soßenbinder abbinden.

Dazu passen Knödel und Rotkohl, aber auch Nudeln oder Kartoffel.



Guten Appetit!


Kinder und Musik: Gastartikel von Opernsängerin Anna Lucia Richter Teil 1

Heute gibt es einen ganz besonderen Beitrag in unserer Reihe "Kinder und Musik". Die Konzert- und Opernsängerin Anna Lucia Richter, mit der ich damals aufs Gymnasium gegangen bin und die heute weltweit als Musikerin aktiv ist.Als ich sie gefragt habe, ob sie etwas zum Thema "Kinder und Musik" beitragen möchte, hat sie so ausführlich geantwortet, dass ich euch ihren Artikel in 2 Teilen zeigen werde. Heute geht es hauptsächlich um die soziale Komponente mit tollen Tipps zum Singen mit Kindern. Im 2. Teil geht es dann um die körperlichen und psychischen Auswirkungen, die das Singen auf die kindliche Entwicklung hat.



(Photo: Matthias Baus, über http://www.ks-gasteig.de/index.php/de/richter-download/file/121-anna-lucia-richter-portrait)


Als Julia mich fragte, ob ich Lust hätte, einen Beitrag zum Thema „Kinder und Musik“ beizusteuern, war ich sofort Feuer und Flamme. Als weltweit tätige Konzert- und Opernsängerin ist das Singen mein Metier und ein „Lebensmittel“,  so wichtig wie Essen, Trinken oder Atmen. Das allein macht mich natürlich nicht zur Spezialistin für Kinderstimmen oder das Singen mit Kindern und ich muss ganz offen gestehen: Eine Expertin bin ich nicht. Ich bin (bisher) keine Gesangslehrerin, habe keine wissenschaftliche Erfahrungen in der Stimmphysiologie oder im HNO-Bereich, aber: Die Stimme, das Singen ist mir sehr vertraut, ich habe selbst als Kind unendlich viel und mit großer Freude gesungen und ab dem neunten Lebensjahr im Chor und mit Einzelunterricht. Meine Mutter ist Kinderstimmbildnerin, in meinem Gesangsstudium habe ich Nebenfächer belegt wie Stimmphysiologie, Fachdidaktik usw. und mindestens genauso wichtig: Privat singe ich gerne mit meinem fünfjährigen Stiefsohn oder meiner dreijährigen Halbschwester und beobachte die beiden dabei ganz genau.


Noch etwas vorweg: Beim gemeinsamen Singen und Musik Machen mit den Kindern geht es ÜBERHAUPT nicht darum, dass sie später professionelle Musiker werden sollen und es soll keinerlei Druck entstehen. Aber das Singen zum Spaß tut allen Menschen so gut!

Ganz allgemein stärkt ein gemeinsames Singen natürlich enorm das Wir-Gefühl, ein Vertrauen. Das ist logisch. Oft ergeben sich Gespräche durch das Singen, die sonst niemals in Gang gekommen wären. Über den Kindergarten, über Geschichten, Fragen. Und auch die Kreativität wird kräftig angekurbelt. Wir haben viel Spaß dabei, zusammen eigene (teilweise völlig abstruse) Lieder zu erfinden. Unser Lieblingsspiel auf dem Spielplatz in der Nestschaukel: Er sagt drei Worte, die in dem Lied vorkommen sollen. Wir erfinden zusammen eine Geschichte und singen sie dann einfach. Manchmal ganz frei, manchmal auf Melodien von Liedern, die wir schon kennen. Manchmal singe ich auch das Lied und er erfindet eine Begleitung (tsch, tsch, tsch, für Eisenbahnen, rhythmische Folgen aus lautmalerischen Silben „Bum-tschak-plopp-paff“)


Aber auf was soll man denn nun achten, wenn man mit Kindern singt? Zuerst einmal: Die Freude steht im Vordergrund: Fühlt man sich selbst unwohl, fühlt es das Kind auch. Mama- und Papa-Stimmen müssen nicht laut oder klangvoll sein, lieber persönlich, privat und liebevoll. Je früher man beginnt, desto einfacher ist es auch für einen selbst: Während der Schwangerschaft oder wenn die Kinder noch sehr klein sind, (dann) werden sie noch nicht so schnell ungeduldig, wenn man einen Texthänger hat oder nicht mehr weiß, wie die Melodie weitergeht. Es ist also eine ganz gute Übezeit für später ;-) 

Und man hat vielleicht die Möglichkeit sich an Lieder aus der eigenen Kindheit zu erinnern. Ist da absolut tote Hose, kann man den Besuch von Oma/Opa/Freunden nutzen, sie zu fragen, was sie kennen. Das kann übrigens auch zu sehr lustigen spontanen Singrunden führen. Außerdem gibt es eine Unmenge an erschwinglichen Liederbüchern…so kann man sich jedenfalls gut ein „Repertoire“ für die aktive gemeinsame Singezeit ab dem zweiten Lebensjahr aneignen. Und ab dem Kindergartenalter werden dann sowieso viele Lieder aus dem Kindergarten nach Hause mitgebracht Allerdings nur, wenn es vorher schon normal ist, zu Hause zu singen. Singen ist also ganz toll für die soziale Entwicklung der Kinder.

Im 2. Teil des Beitrags erzählt Anna uns dann bald darüber, wie sich das Singen körperlich und psychisch positiv auf das Kind auswirkt. Seid gespannt!