Montag, 30. Januar 2017

Städtereise: Mailland als frisch Verheiratete





Ursprünglich wollten wir keine Hochzeitsreise machen. Mein Mann hatte nach der Hochzeit sowieso nur ein paar Tage Urlaub und wir wollten im Sommer lieber mit der ganzen Familie wegfahren. Aber kurz vor der Hochzeit hatte ich dann doch das Gefühl, dass es schön wäre, einfach ein paar Tage rauszukommen. Also guckte ich spontan nach günstigen Flügen und buchte uns Tickets für 10€ pro Person und Strecke. Auch ein gutes Hotel war schnell gefunden und so starteten wir 2 Tage nach unserer Hochzeit auf unseren 3-tägigen Kurztrip nach Mailand.

Sonntag, 29. Januar 2017

Bücher, die mein Leben veränderten + Verlosung

Bücher spielen eine große Rolle in meinem Leben. Bücher sind Bildung, Alltagsflucht und Erheiterung. Aber Bücher sind für mich noch mehr. Ab und zu stoße ich auf ein Buch, das mein Leben verändert. Welche das z.B. waren und warum sie mich verändert haben, lest ihr hier.
Am Ende des Artikels könnt ihr dann noch ein tolles Buch gewinnen, das mir persönlich sehr wichtig ist.

Samstag, 28. Januar 2017

Helikopter-Mum undercover: Eigentlich bin ich wie alle anderen

Oft loben mich andere: "Du bist immer so gelassen" oder "Ich finde es toll, dass du dein Kind ausprobieren lässt". Ich gebe mir viel Mühe so zu sein, doch eigentlich schlummert auch in mir die Helikopter-Mum.


Freitag, 27. Januar 2017

Erste Hilfe ist so wichtig: Teil 2 - Sei ein Lebensretter

Wir fahren auf der Bundesstraße auf dem Rückweg von unserem Wochenend-Wohnwagenurlaub. Alle sind entspannt. Plötzlich stockt der Verkehr. Dann sehen wir die Überreste eines Motorrads auf der Straße und daneben versuchen zwei Personen gerade, dem verletzten Motorradfahrer den Helm abzunehmen. Ich gucke meinen Mann an. Der nickt. Ich springe aus dem Auto und rufe "Ich kenne mich etwas aus mit Erster Hilfe. Braucht ihr noch jemanden?" Die Helfer winken mich sofort ran. Ich  laufe rüber, ohne Schuhe aber mit einer wichtigen Aufgabe. Leben retten!

Donnerstag, 26. Januar 2017

Rezension: Lamantin - Aufbruch ins Ungewisse


Heute stelle ich euch das Buch "Lamantin - Aufbruch ins Ungewisse" von Markus J. Beyer vor. Ich habe es freundlicherweise vom Familia-Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Es erzählt eine Geschichte von Freundschaft, Respekt vor Mensch und Tier und großen Abenteuern.

Dienstag, 24. Januar 2017

Wie ein Blogartikel entsteht

Als ich mit meinem Blog gestartet bin, dachte ich, so einen Blogartikel schüttelt man mal eben aus dem Ärmel. Schnell musste ich lernen, dass dem nicht so ist. Bloggen macht zwar wahnsinnig viel Spaß, aber es ist auch Arbeit. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ich mehrere Stunden, über Tage verteilt, an einem Artikel arbeite. Heute zeige ich euch mal im Detail, wie ein Bloartikel bei Kleines Mädchen - Große Welt entsteht.

Montag, 23. Januar 2017

Es regnet - Spielideen für drinnen

Bei mir ist es ja so. Ich gehe gerne mit meinem Kind raus. Die frische Lust tut ihm gut, er kann sich auspowern. Außerdem kriegt man so viel Zeit rum: Zum Spielplatz hin, auf dem Spielplatz, wieder nach Hause. Das kann schonmal anderthalb Stunden dauern. Aber bei Regen müssen wir uns was anderes überlegen. Wir gehen zwar auch mal mit Matschhose und Gummistiefeln raus, hüpfen in Pfützen und suchen Regenwürmer, aber täglich muss das nicht sein.

Dann ist der Kreativgeist der Mama gefragt, denn wenn in der Wohnung Langeweile aufkommt, dann kann es ganz schnell zu schlechter Stimmung kommen. Deshalb gibt es nun meine besten Spielideen für drinnen mit Spaßgarantie:


Sonntag, 22. Januar 2017

Blogparade: Eltern werden - Du liebe Zeit

Kuchenerbse (Klick hier) hat zur Blogparade aufgerufen und ich mache mit. Thema heute: Zeit. Puh, das ist ein großes Thema und ich musste erst einige Zeit hin und her überlegen, wie genau sich das Elternwerden auf meine Beziehung zur Zeit ausgewirkt hat. Und ich kann euch jetzt schon mal verraten: Positiv!


Samstag, 21. Januar 2017

Rezension: Das Amulett der goldenen Flammen

Heute stelle ich euch ein ganz tolles Kinder- und Jugendbuch vor, bei dem ich mich vor der Rezension erst einmal darauf besinnen musste, für wen es geschrieben ist, um ein fundiertes Urteil zu fällen. Die 10-jährige Tochter meines Mannes hat mir dabei geholfen. Es geht um Das Amulett der goldenen Flammen von Amanda Koch. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Familia-Verlag zur Verfügung gestellt. 

Klappentext:

Ena, eine Fee aus dem Tal der ungezählten Seen, erfährt eines Tages von dem verborgenen Amulett der goldenen Flammen. Dies lässt sie tiefer in die Vergangenheit der königlichen Feenfamilie eintauchen, über die ein jahrhundertealter Fluch liegt. Heimlich begibt sich Eng auf die Suche nach dem Amulett und erfährt dabei, welche magischen Kräfte in ihr schlummern und ob auch sie selbst Teil des Fluches ist.



Daten:

Titel: Das Amulett der goldenen Flammen
Autor: Amanda Koch
Verlag: fehu/familia-Verlag
ISBN: 978-3-943987-62-1
Preis: 9,95€
Seiten: 123
Genre: Fantasy/ Kinder- und Jugendbücher 

Gesamteindruck: Absolut empfehlenswert für Kinder und Jugendliche:


Ich habe es im Eingangstext schon angedeutet. Anfangs war ich gar nicht so überzeugt von dem Buch. Das liegt aber einfach daran, dass ich falsche Erwartungen hatte. Das ist kein Erwachsenenbuch. Ich bin es gewohnt, Bücher mit vielen hundert Seiten zu lesen, manchmal kompliziert und verworren, hoch dramatisch. Aber das hier ist kein Erwachsenenbuch, es ist ein Kinder- und Jugendbuch und wenn man das als Maßstab nimmt, dann ist das Buch wirklich gut.

Man begibt sich in eine Welt voller magischer Wesen. Feen, Elfen, Waldgeschöpfe und geht mit der Protagonistin Ena auf die Suche nach einem verschollenen Amulett. Auf dieser Suche lernen wir mit Ena, was Mut, Liebe und Vertrauen bedeuten. Genau dies sind doch Werte, die wir unseren Kindern vermitteln wollen.

Amanda Koch wirft uns mitten in die Geschichte hinein und nimmt uns darin gefangen. Mit Kürze und Prägnanz, aber einem wunderbaren Schreibstil, lässt sie uns auf das Ende hinfiebern, das wirklich gut zur Geschichte passt.

Das Buch ist geeignet ab 10 Jahren und ich denke, das ist auch ein perfektes Alter, um damit zu starten. Trotzdem finde ich es durchaus auch geeignet für ältere Jugendliche. 


Vielen Dank dem Familia-Verlag, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 20. Januar 2017

Schnuller, Daumen, Schnuffeltuch - Fluch oder Segen

In der Schwangerschaft habe ich immer gesagt: "Schuller ist ok, aber mein Kind soll definitiv kein Daumenlutscher werden". Ratet mal, wessen Kind heute ohne Daumen nicht einschlafen kann. Genau, meins.


Donnerstag, 19. Januar 2017

Blogparade: Mein schönster Moment mit Kind

Mein Sohn ist 1,5 Jahre alt und gefühlt gibt es 100 Momente in seinem bisherigen Leben, die mir wohl für immer in Erinnerung bleiben. Aber welcher davon der schönste war, finde ich wahnsinnig schwer zu sagen. 

Auf mamasdaily wurde wieder zu einer Blogparade aufgerufen und wieder spricht sie mich total an, sodass ich mich wirklich aufs Schreiben gefreut habe. Welcher war der schönste Moment mit meinem Sohn?

War es die Geburt, das erste Lächeln, das erste Mal "Mama"? Das waren alles großartige Momente für mich, aber der schönste war ein anderer:

Leon lernt laufen


Der schönste Moment mit meinem Kind waren für mich seine ersten Schritte. Um das zu verstehen, muss ich ein bisschen ausholen und die Vorgeschichte erzählen:

Leon war ein Schreikind. Die ersten 4 Monate seines Lebens hat er fast ausschließlich geweint und geschrien. Als es besser wurde, bemerkten wir, dass die Ursache wohl darin lag, dass er sich nicht anders artikulieren und vor allem nicht so bewegen konnte, wie er gerne wollte. Er wurde deutlich ruhiger, als er selbstständig sitzen, krabbeln und sich hochziehen konnte. Entsprechend war meine Hoffnung, dass er, wenn er den letzten Schritt der Fortbewegung, das Laufen lernt, endlich ruhig und zufrieden wird. 

Keiner glaubte dran


Leon konnte sehr früh, schon mit 5 Monaten sitzen und krabbeln. Ungefähr 2 Monate später zog er sich zum ersten Mal selber hoch in den Stand. Trotzdem prophezeiten mir alle, dass es durchaus noch lange dauern könnte, bis Leon laufen lernt. Ich war anderer Meinung. Ich sah, wie mein Sohn kämpfte und übte. Er gab sich so viel Mühe um, im wahrsten Sinne des Wortes, den nächsten Schritt in Sachen Fortbewebung zu gehen. Und ich sollte recht behalten. Mit 9 Monaten machte Leon seine ersten Schritten. Er zog sich am Griff vom Backofen hoch und tapste zwei Schritte auf mich zu. Ich konnte es sogar Filmen. Ich war so stolz. Zum einen auf meinen Sohn, der nicht aufgegeben hatte bis er endlich laufen konnte, aber auch auf mich, denn ich hatte recht behalten. Ich kannte meinen Sohn am besten. Ich wusste, dass er früh laufen würde.



Wehmütig oder Glücklich?


Viele sind wehmütig, wenn ihre Kinder selbstständig werden, wenn sie Dinge lernen, die bedeuten, dass sie Mama und Papa weniger brauchen, so wie laufen, Fahrrad fahren oder Lesen. Ich sehe das anders. Es geht im Leben nicht darum, die Kinder so lange wie möglich an uns zu binden. Viel eher sollen wir unsere Kinder auf dem Weg zur Eigenständigkeit so lange wie nötig und so wenig wie möglich begleiten und unterstützen. 

Der schönste Moment mit Kind


Genau deshalb sind Leons erste Schritte für mich der schönste Moment, den ich bisher mit meinem Sohn erleben dürfte. Er war ein Schritt in Richtung Eigenständigkeit, Zufriedenheit und Familienglück, über den ich ewig dankbar und stolz sein werde.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Die besten Gesellschaftsspiele für die Familie + Verlosung

Heute möchte ich euch ein paar Inspirationen für gemeinsame Spielenachmittage oder -abende liefern. Wir lieben es, zusammen Gesellschaftsspiele zu spielen. Die Zeit zusammen ist wertvoll, man kann nebenbei über Gott und die Welt quatschen und der Wettkampf, wer gewinnt, tut unserer Familie wahnsinnig gut. Das beste: Für euch gibt es ein tolles Spiel zu gewinnen. Mehr dazu am Ende des Artikels.

Dienstag, 17. Januar 2017

Unsere Hochzeit Teil 2: Trauung und Feier


Nachdem ich euch hier bereits von unserer standesamtlichen Trauung und den Vorbereitungen der kirchlichen Trauung erzählt habe, gibt es heute endlich den zweiten Teil, in dem es um Kirche und Feier geht.

Wir fuhren zur Kirche. Schon eine kleine Herausforderung mit dem Kleid, in ein Auto zu kommen. Die Fahrt dauerte nur 2 Minuten. Dann war es soweit. Gleich würde ich in die Kirche gehen und den wichtigsten Mann meines Lebens tatsächlich heiraten.

Montag, 16. Januar 2017

Bloggerprojekt 2017: Schneeweiß

Heute startet auch bei mir das Bloggerprojekt 2017 von Habe-ich-selbstgemacht . Das Thema für den Januar lautet Schneeweiß und ich habe mich anfangs etwas schwergetan, etwas passendes zu finden. Aber dann fielen mir diese schneeweißen, zuckersüßen Träumchen wieder ein:

Meringue


Rezept: Schnelle DIY Pralinen

Ein Geschenk auf die Schnelle? Ein kleines, besonderes Mitbringsel, wenn man die Freundin besucht? Heute zeige ich euch ein superschnelles und absolut gelingsicheres Rezept für Nuss-Nougat-Pralinen. Los geht's:

Freitag, 13. Januar 2017

Haferflocken-Apfelmus-Kekse

Gesunde Snacks für Kinder sind immer gut. Wenn sie dazu noch lecker sind (Geben wird doch zu, die berühmten Hirsekringel schmecken nach nix), umso besser. und das Beste: Sie sind so, so einfach zu machen. Los geht's!

Donnerstag, 12. Januar 2017

Geburtsbericht Leon

Bis vor kurzem habe ich in der Nähe von Köln gewohnt, mein Mann jedoch im Schwarzwald. Was das für die Geburt unseres Kindes bedeutete, wird ganz bald deutlich werden. 

Mittwoch, 11. Januar 2017

Brief an mein Kind: Was ich mir für dich wünsche



Mein liebes Kind,
noch bist du klein und deine Welt ist in Ordnung, doch wenn du größer bist, kommen viele Herausforderungen auf dich zu. Damit du all diese Aufgaben und neuen Situationen meistern kannst, gibt es ein paar Dinge, die ich dir für dein Leben wünsche:

Fernstudium


Als mein Sohn 6 Wochen alt war, hatte ich die Schnauze voll vom Mamasein. Nein, das klingt komisch. Ich war genervt vom ausschließlichen Mamasein. Ich glaube, es gibt viele, die das voll erfüllt, für mich war das nicht so. Mir fehlte die geistige Betätigung, das Kreativsein, einfach eine andere Aufgabe als das Versorgen meines Kindes. Also entschied ich mich, meine Elternzeit zu nutzen und mich fortzubilden.

Dienstag, 10. Januar 2017

Freebook: Selbstgemachtes für jeden Anlass

Der Familie mal eine Freude machen? der Oma eine Kleinigkeit zu Ostern schenken? Erinnerungen erschaffen, die man in 20 Jahren stolz in den Händen hält? Ich habe euch hier ein papr Bastelideen gesammelt, die euch hoffentlich inspirieren. Zusätzlich habe ich noch viele andere Bastelideen, Rezepte und Geschenkideen in einem Freebook zusammengestellt, dass ihr euch am Ende dieses Artikels kostenlos herunterladen könnt.



Sonntag, 8. Januar 2017

Just Spices Favoriten

Kennt ihr "Just Spices"? Diese bunten Gewürz-Dosen, die einem auf allen Social Media Seiten entgegenspringen? Ich kann von mir sagen:

"Hallo, ich bin Julia und ich bin Just Spices - süchtig!

Samstag, 7. Januar 2017

Städtereise - Amsterdam mit Kindern

Im Dezember 2015 haben wir unsere erste Städtereise zu viert gemacht. Es war spannend. Wir wussten nicht, was auf uns zukam. Leon war gerade 7 Monate alt. Würde er das alles gut mitmachen? Wie würde es mit 4 Leuten in einem kleinen Hotelzimmer? Die Antwort: Es war super. Durchaus anstrengend, aber wirklich schön.

Freitag, 6. Januar 2017

Trennungkind? Wie viel Eltern braucht das Kind

 

Wir sind Patchwork. Das ist schwierig. Aber es ist auch wirklich bereichernd. Doch was bedeutet es für ein Kind, wenn es seine Eltern nicht jeden Tag sieht. Wie sehr leidet es darunter? Ich habe mir anhand unserer Situation mal ein paar Gedanken dazu gemacht.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Geschenke zum 1. Geburtstag

Leon ist im Mai 2016 ein Jahr alt geworden. Er hat viele, wirklich kreative Geburtstagsgeschenke bekommen. Aber auch wir haben im letzten Jahr einige Kinder zu ihrem 1. Geburtstag beschenkt. Deshalb möchte ich euch einmal zusammenfassen, was wir wirklich gut fanden und als Geburtstagsgeschenke für einen Einjährigen oder eine Einjährige wirklich empfehlen können.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Sprachentwicklung: Leon ist 1,5 Jahre alt + Bücherverlosung




Man sagt ja, Kinder entwickeln sich entweder sprachlich oder motorisch am Anfang stärker. Bei Leon ist es defintiv die Motorik. Er konnte mit 5 Monaten krabbeln und mit 9 Monaten laufen. Er klettert, rennt und hüpft wie ein großer. Dafür spricht er nicht. Hier erzähle ich euch, was Leon doch schon artikulieren kann, wie man die Sprachentwicklung fördern kann und verlose ein tolles Bücherpaket an euch. Los geht's!

Dienstag, 3. Januar 2017

Fernbeziehung

Mein Mann und ich haben fast 3 Jahre eine Fernbeziehung geführt. 500km lagen zwischen uns. Gesehen haben wir uns nur am Wochenende und im Urlaub. Für mich nicht das schlechteste Beziehungsmodell.

 

Mein Mann ist vor ein paar Jahren für einen Job von Köln in den Schwarzwald gegangen. Planmäßig nur für ein paar Wochen. Schnell wurde aber klar, dass er dort die Chance auf eine langfristige Anstellung hat, also beschlossen wir dem Projekt Fernbeziehung eine Chance zu geben

Für mich gab es nur ein paar wichtige Kriterien. Auch wenn wir uns nicht sehen, besprechen wir alles wichtige. Der Partner muss trotzdem Teil des eigenen Lebens sein. So bestand ich auf eine tägliche Guten Morgen- und Gute Nacht-SMS und wir telefonierten, wann immer es etwas wichtiges gab. Es passierte zwar auch, dass wir mal 3 Tage nicht telefonierten, aber das war auch ok (was viele nie verstehen konnten). Außerdem wollte ich, dass mein Mann jedes Wochenende nach Hause kommt. Es gab nur eine oder zwei Ausnahmen, wo das mal nicht möglich war. Ansonsten war er immer von Freitag Abend bis Sonntag Mittag da.

Die Fernbeziehung war die ersten Wochen wirklich schwer für mich. Ich habe oft sonntags geweint, wenn mein Mann losmusste und konnte ihn kaum verabschieden, aber nach einer Zeit habe ich mich dran gewöhnt. Aber die Aufregung, die einen schon ab freitags mittags durchströmte und die Freude, wenn man sich dann abends endlich sah und in die Arme schließen konnte, die war immer besonders. Es war ein bisschen so wie früher bei den ersten Dates. Man fragte sich, wie er wohl heute aussah, man machte sich hübsch, damit der andere sich auch freut, einen zu sehen. Das hielt die Beziehung irgendwie jung.

Ein weiterer Vorteil: Wir waren beide wirklich beschäftigt. Mein Mann arbeitete 12-14 Stunden jeden Tag. ich war Vollzeit-Studentin mit 3 Nebenjobs und ebenfalls kaum Zuhause. Wenn man dann abends spät heim kam, konnte man sich ganz auf sich selbst konzentrieren, das erledigen, was zu tun war und seinem eigenen Rhythmus folgen. Die wenige Zeit, die man hatte, musste man nicht noch für den Partner "opfern". Klingt irgendwie hart, aber es war gut so. Und wenn wir unter der Woche alles schon geregelt hatten, hatten wir am Wochenende viel Zeit füreinander, ohne irgendwelche Ablenkungen.

Wenn ich mal eine Auszeit brauchte von meinem Leben, bin ich manchmal für eine Woche zu meinem Mann in den Schwarzwald gefahren. Die Zeit, die wir dann zusammen verbracht haben, diese außergewöhnliche Situation, dass ich bei ihm war und nicht er bei uns, hat gut getan. Und nach ein paar Tagen konnte ich wieder mit aufgetankten Reserven und der einen oder anderen neuen Inspiration zurück in mein "normales" Leben fahren.

 

Trotzdem entschieden wir uns nach über 3 Jahren, dass die Beziehung auf Distanz keine Option mehr für uns war. Wir hatten inzwischen einen 9 Monate alten Sohn, der seinen Vater kaum sah. Durch die Elternzeit war ich flexibel genug, einen Cut zu ziehen und ein Leben woanders neu zu beginnen. Also John Leon und ich zu meinem Mann in den Schwarzwald. Wir hatten nun einfach andere Prioritäten und heute können wir, wenn wir jeden Abend nebeneinander einschlafen stolz zurückblicken und sehen, was unsere Beziehung aushalten kann, wie stark unsere Verbindung ist. Darauf bin ich stolz.

 

Habt ihr auch schonmal in einer Fernbeziehung gelebt? Hat es funktioniert? Versteht ihr die Vorteile, die ich darin gesehen habe?

Habt's fein und bis bald!

Montag, 2. Januar 2017

Erste Hilfe ist so wichtig: Teil 1 - Kindernotfälle

Heute startet eine kurze Reihe an Artikeln zum Thema "Erste Hilfe", da mir sehr am Herzen liegt, dass viele Menschen in Notfallsituationen in der Lage sind zu helfen. 

Thema heute: Kindernotfälle


Sonntag, 1. Januar 2017

Gastbeitrag: Planschbecken im Winter

Alena Hoder erzählt uns heute mal ein paar wissenswerte Dinge rund ums Planschbecken. Und warum so ein Beitrag auch im Winter Sinn macht? Lest selbst: