Mittwoch, 30. November 2016

Blogparade: Kindheitsbücher


 

Die liebe Shelly Abdallah (Klick hier um auf ihren Blog zu gelangen) hat zur einer wundervollen Blogparade aufgerufen. Sie hat nach unseren Kindheitsbüchern gefragt. Ich war schon immer eine Leseratte. Ich konnte mit 4 Jahren flüssig lesen (ja, ja, Streber, ich weiß) und habe das genutzt. Ich habe Bücher verschlungen und tue es immer noch. Inzwischen nur noch phasenweise, aber dann gibts auch nichts anderes mehr in meiner Freizeit.

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, für dass ich ziemlich weit zurückgehen muss in meiner Kindheit, nämlich so in das Alter von ungefähr 6 Jahren. Dann rückte das Buch in den Hintergrund bis ich es vor ein paar Jahren der Tochter meines Mannes zum Einschlafen vorgelesen habe und wieder daran erinnert wurde, wieso ich es so mochte. Jetzt steht es im Schrank und wartet darauf, dass Leon es eines Tages kennenlernt.





Es geht um Astrid Lindgren's "Die Kinder aus Bullerbü".


Das Buch

"Die Kinder von Bullerbü" erzählt die Geschichte von Bullerbü, einem Dorf mit nur drei Höfen. Und von 6 Kinder, Lisa, Bosse, Lasse, Ole, Inga und Britta, die den ganzen Tag nur spielen. Sie erleben kleine Abenteuer, sie lernen Dinge über Familie, Freundschaft und das ganz normale Leben. Und vor allem: Sie haben jede Menge Spaß!

Die Autorin

Astrid Lindgren ist wohl jedem ein Begriff. Sie gehört immerhin zu den berühmtesten Kinder- und Jugendbuchautoren der Welt. Zu ihren bekanntesten Werken gehören Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ferien auf Saltkrokan oder eben die Kinder aus Bullerbü. Der wohl berühmteste Satz von ihr: "Lass dich nicht unterkriegen. Sei frech und wild und wunderbar." Und genau diese Message zieht sich durch all ihre Romane und genau das macht sie so unglaublich wertvoll.

Pädagogisch wertvoll?

Ich habe es ja oben schon angedeutet. "Die Kinder aus Bullerbü" finde ich wahnsinnig wertvoll, um es Kindern vorzulesen oder sie selber lesen zu lassen. Es vermittelt so viele Dinge, die für Kinder in der heutigen Zeit nicht immer mehr selbstverständlich sind. Die Kinder von Bullerbü zeigen, dass man seine Freizeit auch ohne Fernseher, Handy und Co. verbringen kann. So wie wir es früher auch noch gemacht haben. Einfach beim Nachbarn klingeln und dann draußen spielen bis es dunkel wird. Außerdem zeigt es und Eltern, dass man seinen Kindern ruhig mal etwas zutrauen sollte. Die Kinder von Bullerbü gehen selbstverständlich alleine einkaufen und zur Schule. Heute nahezu undenkbar. Keiner verlangt von uns, dass wir unsere Kinder kilometerweit alleine irgendwohin schicken sollen, aber so ein Fünkchen mehr Vertrauen in die Selbstständigkeit unserer Kinder würde uns allen manchmal guttun. Des Weiteren leben die Kinder im Buch uns immer und immer wieder vor, wie wichtig und wertvoll Familie und Freunde sind. Man darf sich mal streiten und muss nicht immer das Gleich wollen, aber wenn es drauf ankommt, kann man sich immer aufeinander verlassen. Und zuletzt vermittelt es noch eine für mich ganz wichtige Sache: Nehmt euch nicht immer so ernst. Habt Spaß am Leben und lasst die Sorgen manchmal einfach mal Sorgen sein!


 

Was bedeutet es für mich?

Für mich bedeutet "Die Kinder aus Bullerbü" eine wundervolle Erinnerung an meine eigene Kinder, zum einen daran, wie gerne ich Bücher gelesen habe, wie sehr ich in die erzählten Welten eingetaucht bin und wie es manchmal geholfen hat, dem Alltag einfach mal zu entfliehen. Ich finde mich selbst aber auch in den Protagonisten wieder. Auch wir haben damals draußen gespielt, hatten Freunde. die wir liebten und gar nicht wussten, wie genau sie eigentlich in unser Leben gekommen sind. Und vor allem hat es mir eben immer wieder Mut gemacht "frech und wild und wunderbar" (A.Lindgren) zu sein. Und genau das möchte ich meinen Kindern vorleben und vermitteln, denn für mich ist genau das der Inbegriff einer glücklichen Kindheit.



Städtereise - Rom mit Kind

Ich liebe es zu reisen, in andere Kulturen einzutauchen, mal rauszukommen und etwas von der großen, weiten Welt kennenzulernen. Deshalb versuchen wir, abgesehen vom Familienurlaub, ein bis zweimal pro Jahr einen Städtetrip zu machen. Diesen Juni hat es uns nach Rom verschlagen und ich bin verliebt in diese Stadt.

Anreise:

 
Wir sind von Köln mit Ryanair nach Rom Malpensa geflogen. Dank Billigflieger kostet das ja quasi nix. Der Flug war wahnsinnig angenehm. Leon hat Bücher angeschaut, ist durchs Flugzeug spaziert und hat mit dem Junggesellinnenabschied 3 Reihen hinter uns geflirtet.

Dienstag, 29. November 2016

Bin ich eine schlechte Mutter? - Erfahrungen mit einem Schreikind

Ich hatte von Schreikindern gehört. Darunter vorstellen konnte ich mir nichts und mein Kind würde doch auf keinen Fall so eins sein. Oh, ich war ja so naiv. Und dann kam Leon.



Leon war direkt nach der Geburt ein Vorzeigekind. Er schlief fast den ganzen Tag, wachte eigentlich nur zum Stillen auf. So hatte ich mir das vorgestellt. Doch mit ungefähr 3 Wochen begann Leon zu schreien.

Samstag, 26. November 2016

Willst du mich heiraten? - Unsere Verlobungsstory

Ja das mit unserer Verlobung war so ne Sache. Dazu muss man wissen: Ich habe gerne die Kontrolle. Ich plane gerne. Und ich bin ziemlich stur, wenn ich mal einen Plan habe.

Schon in der 9. Klasse war mir klar, dass ich am 24.05.2014 heiraten will. Warum genau da? Im Mai 2014 wäre die früheste Möglichkeit, fertig studiert zu haben. Und der 24.05. war ein Samstag. So einfach war das. Damals wusste ich noch nicht, wen ich heiraten wollte. Aber nun ja. Das würde sich schon ergeben. Hat ja auch geklappt.

Freitag, 25. November 2016

Alleine unter Bäumen - Heimweh im Schwarzwald

Mein dritter Post auf diesem Blog soll ziemlich persönlich werden. Ich weiß noch gar nicht recht, ob ich das kann. So öffentlich mein Inneres nach außen kehren. Aber das wird sich wohl zeigen.

Vor inzwischen 8 Monaten sind wir in den Schwarzwald gezogen. Weg von Köln, weg aus NRW, 500km weg von Familie und Freunden. Mein Mann arbeitet schon seit einigen Jahren hier unten und war immer nur am Wochenende zuhause. Das hat auch lange gut geklappt. Ich war unter der Woche sehr beschäftigt und er auch und dann hätten wir den Fokus voll auf Uni und Arbeit und haben uns am Wochenende Zeit für uns genommen. Aber seit Leon geboren ist, war das keine fanilientaugliche Situation mehr für uns. Der Papa hat so viel von Leons entwicklung im ersten Lebensjahr verpasst und ich hab mich oft alleine gefühlt. Also musste eine Lösung her und da ich grade mit der Uni fertig war und mir aussuchen konnte, wo ich zu arbeiten beginnen wollte, während mein Mann hier schon einen guten Job hatte, war die sinnvollste Lösung, dass Leon und ich auch in den Schwarzwald ziehen. 


Donnerstag, 24. November 2016

Leon geht in die Kita - wieso wir uns dazu entschieden haben

Wann man sein Kind in den Kindergarten gibt, ob eine Tagesmutter vielleicht die bessere Lösung wäre und warum man diese Entscheidung manchmal nicht selber treffen kann...

Leon geht seit September 2016 in den Kindergarten. Da war er 1 Jahr und 4 Monate alt. Und heute sehe ich das ganze zwiespältig, obwohl ich sehe, wie glücklich Leon dort ist. 

Hää, das soll mal einer kapieren. Also von vorne.

Ich bin die Neue

Hallo Welt da draußen,

Da es ja erst ungefähr 745 Millionen Blogs da draußen zu lesen gibt, macht es doch Sinn, auch noch einen aufzumachen.

Nein, mal ernsthaft. Ich habe Lust, mich mitzuteilen. Ich habe Lust, andere an meinem Leben teilhaben zu lassen und meine Meinung zu äußern. Wo mich das hinführt? Keine Ahnung, wir werden es sehen.

Und mit wem habt ihr es hier zu tun?

Ich bin Julia. Ich bin 25 Jahre alt und vor einem halben Jahr bin ich von der Nähe von Köln In den idyllischen Schwarzwald gezogen. So richtig angekommen bin ich hier noch immer nicht. Aber das wird schon.  Ich bin Mama von Leon. Der ist jetzt anderthalb und geht seit September 2016 in die Kita. Und ich bin Ehefrau von Stephan, wegen dessen Job uns es in den Schwarzwald verzogen hat.
Ich habe im Juni (Mit Vezögerung durch die Elternzeit) mein erstes Staatsexamen als Grundschullehrerin gemacht und fange im Januar mein Referendariat an.

Ansonsten gibt's gar nicht so viel zu erzählen. Ich bin ein absoluter Familienmensch. Ich bin hilfsbereit und loyal. Ich mag Bücher und Mode und Reisen. Und besser kennenlernen werdet ihr mich hoffentlich dann durch meine Blogposts.

Also habt's fein und bis dann!